Wimberger-Gruppe trotzte Pandemie und konnte 2021 weiter zulegen

Sind mit der Entwicklung der Wimberger Unternehmensgruppe zufrieden: Die Geschäftsführer Christian Wimberger (re.) und Norbert Königsecker. Foto: Wimberger
Auf ein trotz der Corona-Pandemie gutes Jahr 2021 kann die Wimberger-Gruppe zurückblicken: Das Bauunternehmen konnte deutlich zulegen und seinen Umsatz auf rund 147 Millionen Euro steigern.

„Durch die Coronakrise und den damit einher gehenden Lockdowns ist der Wunsch nach den eigenen vier Wänden bei der Bevölkerung noch mehr gewachsen. Die wirtschaftliche Unsicherheit und Sorge um eine Geldentwertung einerseits, aber auch die niedrigen Bankzinsen andererseits haben viele Familien überzeugt, in ein Eigenheim zu investieren“, sagt Chef Christian Wimberger zum Wachstu. Dieses beträgt gegenüber 2020 rund 10 Prozent. Von den 700 umgesetzten Projekten waren knapp 80 Prozent Einfamilienhäuser, 15 Prozent Sanierungen oder Um- und Zubauten und fünf Prozent landwirtschaftliche Gebäude.

Die Anzahl der Mitarbeiter wuchs von 670 auf deren 750, wobei dem Berufsnachwuchs breites Augenmerk geschenkt wird: 100 Lehrlinge werden in der Firmengruppe bzw. in der hauseigenen Lehrlingsakademie ausgebildet. Die Firmengruppe ist inzwischen auf 12 Betriebe angewachsen, im Vorjahr kam ein Haustechnikbetrieb im Bezirk Mistlbach in Niederösterreich dazu.

Baugründe werden knapp

Bei der Umsetzung ihrer Projekte ist die Wimberger-Gruppe mit dem zunehmenden Mangel an Baugründen konfrontiert. „Die Suche nach dem passenden Grundstück dauert oft Jahre, die eigenen Ansprüche können häufig nicht 100%ig erfüllt werden“, erklärt Christian Wimberger dazu. Er bricht daher eine Lanze dafür, dass bestehenden Gebäuden mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird. „Wir bauen den Bereich Revitalisierung immer mehr aus und sehen das auch als Beitrag zur Ressourcenschonung“, sagt der Firmenchef.

Einen weiteren Schwerpunkt setzt das Unternehmen bei Bauvorhaben für die Zielgruppe 55 Plus. Hier hat Wimberger– so Geschäftsführer Norbert Königsecker - mit barrierefreien Neubauten für Senioren, Um- und Zubauten für mehrere Generationen unter einem Dach und Lösungen für die Pflege zu Hause drei innovative Tools im Portfolio. „Die Resonanz auf diese Angebote zeigt uns, dass wir mit diesen Schwerpunkten genau richtig liegen. Besonders vorausschauendes Denken in Bezug auf Pflege ist oftmals ein Tabuthema in der Familie, konstruktive Ansätze und Lösungen helfen hier sehr und werden auch gerne in Anspruch genommen“, sagt Königsecker dazu.