Klimaschutzpreis für Hochreiter Lebensmittelbetriebe

Hochreiter-Geschäftsführer Mag. Peter Weidinger (li.) und Projektleiter Alexander Stumptner nahmen aus der Hand von DI Dr. Bettina Bergauer vom Umweltministerium den Klimaschutzpreis entgegen. Foto: Sabine Klimt
Auszeichnung für die Hochreiter Lebensmittelbetriebe in Bad Leonfelden: Für die Investition in eine hochmoderne, umweltfreundliche Dampferzeugungsanlage wurde der international erfolgreiche oberösterreichische Betrieb mit dem Klimaschutzpreis ausgezeichnet.

Geschäftsführer Mag. Peter Weidinger und Projektleiter Alexander Stumptner übernahmen diese vom Umweltministerium vergebene Auszeichnung vor wenigen Tagen in Wien. Diese dokumentiert mit Nachdruck das erfolgreiche Engagement der Hochreiter Firmengruppe in Sachen Nachhaltigkeit und Klimafitness. Das Mühlviertler Unternehmen leistet damit einen weiteren Beitrag zur Erreichung der bis 2040 angepeilten Klimaneutralität.

Mit den 2021 neu installierten Heißwasser- und Dampfsystemen ist sichergestellt, dass jene Kessel, die bei der Produktion der hochwertigen Hochreiter-Lebensmittel benötigt werden, einen optimalen Wirkungsgrad besitzen. Dieser liegt nun bei 97,1 Prozent und stellt so sicher, dass das eingesetzte Gas effizient genutzt werden kann. Damit wird einerseits der Verbrauch enorm reduziert und Ressourcen massiv eingespart.

Die Hochreiter Lebensmittelbetriebe investierten in die neue Heißwasser- und Dampferzeugung rund 1,75 Millionen Euro. Durch die neue Anlage werden 3.936.000 kWh Erdgas pro Jahr eingespart, das entspricht dem ungefährem Jahresverbrauch von 200 Einfamilienhäusern. Weiters wird dadurch der CO2-Ausstoß um beachtliche 944.600 kg pro Jahr reduziert.