Attraktive Jobs vor der Haustür im Fokus: „Freizeit statt Stauzeit“

Sabine Lindorfer und Franz Tauber von der WKUU versuchen, mit „Freizeit statt Stauzeit“ das attraktive Jobangebot in der Region in den Mittelpunkt zu rücken. Foto: WKUU
Auf die Vorzüge, die Jobs in der Region bieten, weist die Wirtschaftskammer Urfahr-Umgebung hin: Unter dem Motto „Freizeit statt Stauzeit“ rückt die wirtschaftliche Interessensvertretung die attraktiven Arbeitsplätze vor der Haustür in den Mittelpunkt.

Zwischen einer und eineinhalb Stunden lässt der durchschnittliche Linz-Pendler aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung an jedem Arbeitstag sozusagen auf der Straße liegen. Diese Zeit könnte – so Obfrau Mag. Sabine Lindorfer und Leiter Dr. Franz Tauber von der WKUU – wesentlich besser genützt werden. „Zwischen fünf und sechs Stunden mehr Freizeit pro Woche sind schon ein Argument“ sagt Lindorfer – und verweist auch auf den finanziellen Aspekt: „Die zuletzt extrem gestiegenen Spritpreise schlagen sich natürlich auch in der Brieftasche nieder“, – so die WK-Obfrau.

Jobs vor der Haustür gäbe es zur Genüge. „Es gibt kaum ein Unternehmen, das nicht händeringend nach Fachkräften sucht“, sagt die Leiterin des AMS Linz, Elisabeth Wolfsegger, zur Arbeitsmarktsituation in der GUUTE-Region. Dass Mitarbeiter so schwer zu finden sind, hängt mit der de facto Vollbeschäftigung zusammen. Mit 2,7 Prozent hat der Bezirk Urfahr-Umgebung die niedrigste Arbeitslosenquote in ganz Oberösterreich. Aktuell sind 1.015 Menschen ohne Job. Das sind um 408 weniger als im letzten Jahr und auch um 100 weniger als vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie.