SMW-Vorstand: „Sind gemeinsam mit unseren Kunden gut durch die Krise gekommen!“

Blicken trotz schwieriger Rahmenbedingungen auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück: Die SMW-Vorstände Christian Terink (re.) und Peter Werner. Foto: SMW
Obwohl die Rahmenbedingungen alles andere als einfach waren, blicken die Vorstände der Sparkasse Mühlviertel-West (SMW) nicht unzufrieden auf das vergangene Corona-Jahr zurück: „Gemeinsam mit unseren Kunden sind wir gut durch die Krise gekommen“, sagen die Bankenchefs Dr. Christian Terink und Peter Werner im Gespräch mit Mühlviertel-Magazin-Chefredakteur Bernhard Haudum.

Dass das Krisenmanagement tatsächlich gut funktionierte, verdeutlichen die Kennzahlen: 100 Mio. an Neufinanzierungen in den ersten 3 Quartalen 2020 sprechen ebenso eine deutliche Sprache wie deren 130 Mio. in den ersten 3 Quartalen 2021. „Wir sind auf dem Wachstumspfad geblieben“, erklärt Vorstandschef Terink – und freut sich darüber, dass die Regionalbank die am Beginn der Corona-Krise gebildeten Vorsorgen nicht angreifen musste. „Die diesbezüglichen Prognosen haben sich zum Glück nicht bewahrheitet, es gab kaum nennenswerte Ausfälle“, sagt er. Das solide Geschäftsjahr wird auch im Betriebsergebnis seinen Niederschlag finden: Mit einem Plus von rund 10 Prozent fällt dieses „deutlich besser“ als erwartet aus.

Bewährte Geschäftsfelder

Dafür hauptverantwortlich ist die erfolgreiche Bearbeitung des Kerngeschäftes, mit dem die Sparkasse Mühlviertel- West ihrem langjährigen Ruf als leistungsstarker Dienstleister aus und für die Region bestens gerecht wird: Die Betreuung zahlreicher Unternehmens- und Firmenkunden bildet dabei ebenso eine tragende Säule wie das Privatkundengeschäft, der Immobilienbereich und das Anlage- und Wertpapiersegment. Bei letzterem spüre man – so die SMW-Chefs – einen klaren Trend hin zu hochwertigeren Veranlagungsformen. „Natürlich spielt das klassische Sparbuch noch immer eine Rolle. Die aktuelle Zinssituation hat aber ganz entscheidend dazu beigetragen, dass die Nachfrage nach Aktien oder Fonds gestiegen ist“, sagt Christian Terink dazu.

Personal als Erfolgsfaktor

Mit dieser Nachfrage ist auch jene an die Beratung gestiegen – und dabei kann die SMW auf ein erstklassiges Personal zurückgreifen. Hier habe man – so Christian Terink und Peter Werner unisono – eine echte „Trumpfkarte“ in der Hand. „Die Mitarbeiter sind großartig. Und ich weiß, wovon ich spreche“, sagt Peter Werner, der vor rund einem Jahr in den Vorstand der SMW berufen wurde. Der Wiener hat inzwischen auch privat im Mühlviertel Wurzeln geschlagen – und streut neben der Stamm-Mannschaft vor allem den vielen jungen Mitarbeitern, die in der Bank beschäftigt sind, Blumen. „Wir haben viele hoffnungsvolle Nachwuchskräfte. Die diesbezügliche Strategie und die Bemühungen im Bereich der Lehrlingsausbildung tragen Früchte“, zeigt er sich zufrieden. Dies umso mehr, da auch die in der Corona-Zeit stärker forcierten digitalen Beratungstools nach wie vor eine fixe Größe sind. „Es ist toll zu sehen, wie das läuft. Die Kunden wissen die von uns angebotenen Serviceleistungen zu schätzen und nützen diese eifrig“, sagt Peter Werner.

Eine eigene Stromversorgung

Der Ausbau der Digitalisierung erfordert auch mehr Strom – und diesen wird sich die SMW in Zukunft zumindest teilweise selbst erzeugen. Auf dem Dach der Firmenzentrale in Rohrbach wurde bereits eine leistungsstarke Photovoltaik-Anlage installiert, ein Großteil der weiteren Geschäftsstellen soll nach und nach folgen. „Von Nachhaltigkeit zu reden, ist die eine Sache, diese zu leben, die andere“, sagt Christian Terink dazu – und möchte mit dem „grünen Strom“ auch in den Standortgemeinden Impulse setzen. „Die enge Kooperation mit den Menschen vor Ort und die Offenheit für Innovationen entspricht unserem Selbstverständnis“, betont der Vorstandschef.