Corona zum Trotz: Landwirtschaft investiert kräftig in die Zukunft

Freut sich über die hohe Investionsbereitschaft der heimischen Bauern: die Präsidentin der Landwirtschaftskammer OÖ., Michaela Langer-Weninger. Foto: LKO
Trotz der Auswirkungen der Corona-Krise investiert die heimische Landwirtschaft kräftig in die Zukunft. Die aws-Investionsprämie wurde dabei eifrig genützt.
Über alle Branchen betrachtet hat der Bereich Land-, Forstwirtschaft österreichweit mit knapp 66.000 Anträgen rund 27 Prozent aller Anträge auf diese Prämie gestellt. Davon entfallen 21.326 Anträge auf Oberösterreich, das ist knapp ein Drittel aller in Österreich eingereichten Anträge. In Oberösterreich gibt es damit die meisten Anträge – noch vor Niederösterreich und der Steiermark. Das beantragte Investitionsvolumen beläuft sich in Oberösterreich auf zwei Milliarden Euro.

„Die Corona Unterstützungen, insbesondere die aws-Investitionsprämie leisten einen großen Beitrag für die Investitionsbereitschaft. Mit der Covid-Investitionsprämie gab es für unsere bäuerlichen Betriebe eine Perspektive, aus der Krise heraus in die Zukunft zu investieren. Das Interesse und die Bereitschaft für Investitionen zeigt sich bei uns auch an den seit Monaten hohen Nachfragen nach Beratungsangeboten der Landwirtschaftskammer OÖ. Es ist ein Zeichen der Stärke der oberösterreichischen Landwirtschaft, dass die meisten Anträge aus unserem Bundesland kommen, und ich hoffe dass viel davon sich positiv für die betriebliche Wertschöpfung niederschlägt“, betont die Präsidentin der Landwirtschaftskammer OÖ., Michaela Langer-Weninger.