Zweiter Jännerrallye-Tag: Ein Sekundenkrimi an der Spitze und das Match der Lokalmatadore

Simon Wagner fightet mit dem Franzosen Adrie Fourmaux um den Gesamtsieg. Fotos: Harald Illmer
Der zweite Tag der 36. Jännerrallye ist geschlagen – und nach 11 von 17 Sonderprüfungen hat es das sportliche Geschehen in sich: An der Spitze matchen der Franzose Adrien Fourmaux (Ford) und Staatsmeister Simon Wagner (Skoda) im Sekundenabstand um den Sieg. Und hinter dem Salzburger Hermann Neubauer duellieren sich die Lokalmatadore Martin Rossgatterer und Michael Lengauer nicht minder knapp um den vierten Rang.

Das Match um den Gesamtsieg schlug sich auch in den SP-Bestzeiten des Tages nieder: Hatte auf den ersten Prüfungen am Morgen Fourmaux die Nase vorne, so fightete Simon Wagner später zurück und verringerte mit drei Bestzeiten am Stück den Abstand auf sechs Sekunden. Bei den beiden abschließenden Nachtprüfungen war wieder der französische WM-Pilot (im Zehntelbereich) vorne, der damit am Samstag die letzten sechs SP’s mit ganzen 7,8 Sekunden Vorsprung unter die Räder nimmt.

Während Ex-Staatsmeister Hermann Neubauer der Gewöhnung an den für ihn neuen Skoda mit einer knappen Minute Rückstand Tribut zollen musste, tobt dahinter des Duell der beiden Mühlviertler Lokalmatadore: Martin Rossgatterer als Vierter und Michael Lengauer als Fünfter sind um ganze 1,6 Sekunden getrennt. Lengauer schrieb auf der SP 5 (Unterweißenbach 2) mit einer Bestzeit Geschichte, Rossgatterer war konstant schnell und ließ Klasseleute wie Julian Wagner oder Raimund Baumschlager hinter sich. Gut schlug sich auch Martin Fischerlehner, dem Ex-Radprofi aus St. Oswald bei Freistadt gelang dank starker SP-Zeiten mit einem neunten Zwischenrang der Sprung in das absolute Spitzenfeld.

 

Nach dem zweiten Tag starker Vierter: Martin Rossgatterer.