Fußball: Torjäger als Schlüssel für Spitzenplätze im Herbstdurchgang

So wie hier hatten die Gegner gegen David Radouch meist das Nachsehen. Mit seinen 17 Treffern legte er den Grundstein für den Herbstmeistertitel der SU Vortuna Bad Leonfelden in der Landesliga Ost. Foto: beha-pictures
Seit wenigen Tagen ist das Fußballjahr 2022 endgültig Geschichte. Während die Corona-Pandemie in diesem (endlich) erfreulicherweise eine untergeordnete Rolle spielte, drängten sich auf sportlicher Ebene die Torjäger in das Rampenlicht: Sie sorgten dafür, dass ihre Mannschaften nach dem Herbstdurchgang im Vorderfeld der Tabelle zu finden sind.

Ein Musterbeispiel dafür ist David Radouch von der SU Vortuna Bad Leonfelden: 17   der 37 Treffer, die die Kurstadtkicker erzielten, gehen unmittelbar auf sein Konto, dazu hatte er bei etlichen weiteren als Assistgeber seine Beine im Spiel. Damit legte der Tscheche den Grundstein für den Herbstmeistertitel seiner Mannschaft. Stark präsentierte sich in der Landesliga auch die Union Rohrbach/Berg – und auch hier war ein Goalgetter ganz wesentlich für viele wichtige Punkte verantwortlich: Davor Brajkovic, der erst im Sommer beim Team aus der Bezirksstadt andockte, traf im Schnitt in jedem Spiel einmal.

Noch besser sieht die Trefferquote bei Julian Friedl in der 1. Klasse Nord aus: 1,92 Tore pro Spiel bedeuten 25 Volltreffer für den SV Haslach, der dank dieser als Herbstmeister in die Winterpause gehen darf. Friedl kehrte nach einem Gastspiel bei Landesligist Rohrbach/Berg in der Sommertransferzeit zu seinem Stammverein zurück – und erweist sich für diesen seither als Goldgriff.

Ebenfalls zu seinem Heimverein kehrte Michael Danninger zurück: Er ist seit Juli für den SV Gallneukirchen eine wichtige Verstärkung und hat mit seinen neun Treffern wesentlichen Anteil daran, dass die Gusenstädter auf einem Platz im Mittelfeld der Bezirksliga Nord überwintern dürfen. Herbstmeister wurde in dieser Liga der letztjährige Landesliga-Absteiger Union Katsdorf – und auch dafür war ein Goalgetter maßgeblich mitverantwortlich: Dusan Zuza gab nicht weniger als zwölf Mal seine Visitenkarte im gegnerischen Tor ab.