Race of Champions in Greinbach: Alois Höller in der Rolle des Gejagten

Zum letzten Mal in dieser Saison möchte Alois Höller der Konkurrenz den Auspuff zeigen. Foto: Handl
In einer speziellen Rolle ist der Mühlviertler Rallycrosser Alois Höller (Ford Fiesta 4x4) am kommenden Wochenende beim „Race of Champions“ in Greinbach am Start: Als aktueller Streckenrekordhalter wird der Rekordchampion von der hochkarätigen Konkurrenz gejagt.

Die Herausforderer kommen dabei nicht nur aus dem Bereich Rallycross: Traditionell sind beim „Race of Champions“ auch Starter aus den Bereichen Rallye und Bergrallye mit dabei. Sie alle haben neben dem Tagessieg in der jeweiligen Kategorie vor allem ein Ziel: Den aktuellen Streckenrekord, der seit dem Jahr 2020 von Alois Höller gehalten wird. Mit 58,58 Sekunden brannte er damals eine absolute Traumrunde in den Asphalt und blieb als einziger Starter unter der „Schallmauer“ von 59 Sekunden.

„Das war damals wirklich eine außergewöhnlich gute Runde. Seither sind aber zwei Jahre vergangen und der technische Fortschritt kennt keinen Stillstand. Ich gehe daher davon aus, dass die Marke diesmal wieder verbessert wird“, sagt Höller zur anstehenden Rekordjagd.

Bei dieser möchte er ein kräftiges Wörtchen mitreden. Dies umso mehr, da er den „Technik-Sargnagel“ der bisherigen Saison, das Differential, mit einer nun einsatzfähigen Spezialanfertigung im Griff haben sollte. „Wir haben das Differential in Ungarn bereits getestet – es hat bestens funktioniert. Ich bin daher zuversichtlich, dass wir damit auch in Greinbach keine Probleme haben werden“, sagt der Mühlviertler, der mit der heimischen Staatsmeisterschaft heuer seinen insgesamt 43. Titel ins Trockene bringen konnte.