„Rossi“ ist zurück: Platz 3 bei der Hirter Rallye St. Veit

Martin "Rossi" Rossgatterer und Beifahrerin Anna-Maria Seidl fuhren bei der Hirter Rallye auf das Podest.
Mit einem im Vorfeld kaum für möglich gehaltenen 3. Platz bei der Hirter Rallye in St. Veit in Kärnten konnte sich Martin „Rossi“ Rossgatterer am vergangenen Wochenende bei den „Großen“ beweisen. Und das trotz doppelter Premiere: Der Rallyepilot aus dem Mühlviertel war zum ersten Mal mit seinem Skoda Fabia Rally2 Evo in der höchsten Kategorie des österreichischen Rallyesports am Start und das mit seiner neuen Beifahrerin Anna-Maria Seidl.

„Nach den zwei schweren Unfällen in der letzten Saison wollte ich einfach nur sicher durchfahren. Dass es zu Platz 3 gereicht hat, ist für mich wirklich ein Wahnsinn“, war Martin Rossgatterer selbst vom Top-Ergebnis überrascht. Der Rennfahrer aus Ottenschlag ist etwas vorsichtig gestartet. Nach der vierten Sonderprüfung lag Rossi dann aber schon auf Platz sieben und von dort arbeitete er sich hinauf. Bis er nach der elften Sonderprüfung schließlich auf Platz drei und damit auf Podestkurs lag, welchen er bis zum Schluss verteidigen konnte. Teamchef Raimund Baumschlager zeigt sich nach dem Auftakt jedenfalls zufrieden: „Es war eine regelrechte Aufholjagd. Ein Hobbypilot mit neuem Auto und neuer Co-Pilotin, der dann auch noch auf Platz drei fährt – eine famose Leistung.“

Ruhepause gibt es trotz des Erfolgs keine – im Gegenteil: Für Martin Rossgatterer wird es jetzt richtig anstrengend. Bis zum nächsten Renneinsatz im August bei der Mühlsteinrallye in Perg stehen Kraft-, Ausdauer- und Techniktraining sowie Fahrten Simulator am Programm. Pausentage wird es in den nächsten Wochen also kaum geben.

Daniel Fessl