Fußball: Hellmonsödt gewann packendes Bezirksliga-Derby in Vorderweißenbach

Das 1:2 durch Niki Lehner (Nr.12) kam für Vorderweißenbach zu spät. Foto: beha-pictures
Ein packendes Derby lieferten sich die Union Wippro Vorderweißenbach und der SV Hellmonsödt zum Ausklang der Herbstmeisterschaft der Bezirksliga Nord: Den 300 Fans in der Wippro-Arena wurde 90 Minuten lang ein toller Fight mit einer Fülle von Chancen geboten, bei dem am Ende die Gäste das bessere Ende für sich hatten.

Das 1:2 hatten sie dabei neben einer bemerkenswerten kämpferischen Leistung vor allem vielen vergebenen Chancen der Gastgeber zu verdanken, die vor allem in der zweiten Hälfte eine Reihe von Sitzern ausließen. Wobei sie auch schon nach wenigen Minuten führen hätten können, Gregus und Svoboda verzogen aber. Im weiteren Verlauf des Spiels fand Hellmonsödt immer besser in die Partie und erarbeitete sich ein spielerisches Übergewicht. Dieses konnte trotz etlicher guter Gelegenheiten aber vorerst nicht in Tore umgemünzt werden. Erst in Minute 45 gelang Oberneder das zu diesem Zeitpunkt nicht unverdiente 0:1.

Kurz nach Seitenwechsel legten die Gäste nach und stellten nach einem sehenswerten Spielzug auf 0:2 - Michael Schwarz bugsierte einen Stanglpass über die Linie. Dieser Gegentreffer rüttelte die Hausherren wach: Angriff um Angriff rollte nun auf das Hellmonsödter Tor und wurde mit gleicher Regelmäßigkeit vergeben. Schwarzinger, Svoboda, Gregus und Niki Lehner ließen sogenannte „Hunderter-Chancen“ aus oder scheiterten am ausgezeichnet disponierten Gästekeeper. Erst drei Minuten vor Schluss waren die Bemühungen von Erfolg gekrönt: Nach einem Freistoß erzielte Niki Lehner per Kopf den längst überfälligen Anschlusstreffer. Dieser kam aber zu spät, um dem Spiel noch eine Wende zu geben, die Gäste brachten den knappen Sieg etwas glücklich über die Zeit.

Die beiden Teams überwintern nun als Tabellennachbarn: Vorderweißenbach hat als Neunter 16 Punkte auf dem Konto, Hellmonsödt als Zehnter 14 Zähler. Herbstmeister wurde mit 32 Zählern die Union Julbach.