Rallycross: Höller nach durchwachsenem Wochenende in Greinbach ÖM-Dritter

Wurde nach einem sechsten Platz im letzten Rennen dritter in der ÖM: Rallycrosser Alois Höller. Foto. Tomschi
Mit einem durchwachsenen Wochenende, das er im PS-Center Greinbach als Sechster beendete, musste Rallycrosser Alois Höller (Ford Fiesta 4x4) seine Ambitionen, doch noch den Vizemeistertitel zu holen, ad acta legen: Er beendete die ÖM 2021 als Dritter.

„2021 war definitiv nicht mein Jahr. So wie beim letzten Rennen in Greinbach ist nicht viel zusammengelaufen“, resümierte Höller nach dem ÖM-Saisonfinale. Dieses begann für ihn durchaus vielversprechend: Im ersten Vorlauf konnte er sich in dem mit 12 Supercars bestens gefüllten Starterfeld gut behaupten und sah als Zweiter die Zielflagge.

Im zweiten Heat machte dem Mühlviertler dann die Technik einen Strich durch die Rechnung: Die Elektronik an seinem Ford spielte verrückte und Höller musste vorzeitig die Segel streichen. Damit war trotz eines neuerlichen zweiten Platzes im dritten Vorlauf die Chance auf einen guten Startplatz im Semifinale dahin. Der vielfache Champion kompensierte diesen Umstand in diesem mit einem echten „Raketenstart“ und beendete das Halbfinale noch als Zweiter.

Damit sicherte er sich den vierten Startplatz im großen Finale um den Tagessieg. Dort kam er allerdings nicht weit: Als einziger Österreicher im Feld fiel er der ungarischen Konkurrenz in die Hände, die ihn nach wenigen Kurven unsanft von der Bahn beförderte. Beim unverschuldeten Dreher starb zu allem Überdruss auch noch der Motor seines Boliden ab. Bis er diesen wieder gestartet hatte, war die sportliche Messe natürlich längst gelesen: Höller fuhr zwar noch weiter, mehr als der sechste Endrang war aber nicht mehr drinnen.