Rallycross: Alois Höller musste in Ungarn der starken Konkurrenz den Vortritt lassen

Alois Höller hatte zum Auftakt in die neue Rallycross-Saison gegen die starke Konkurrenz keine Chance. Foto: k-pix.at
Nichts zu holen war für den Mühlviertler Rallycrosser Alois Höller (Ford Fiesta 4x4) beim Saisonauftakt am vergangenen Pflingstwochenende im ungarischen Maria Pocs: Der Routinier musste der starken Konkurrenz den Vortritt lassen und mit einem siebenten Rang die Heimreise antreten.

„Das war fast wie bei einem WM- oder EM-Lauf: Gegen die vielen starken Autos aus Ungarn bzw. Polen war für mich als reinen Amateur nicht wirklich was drinnen“, sagte Höller nach dem Rennen. Dazu fehlte auch das nötige Quäntchen Glück: Im ersten Vorlauf wurde der Götzendorfer abgeschossen, im zweiten Vorlauf kostete ein Ausrutscher im Regen wichtige Punkte. Erst im dritten Heat lief es einigermaßen nach Wunsch – ein vierter Rang reichte aber nicht mehr für die Finalqualifikation.

Als der schnellste Fahrer des „Best of the Rest“ konnte er sich immerhin noch mit etlichen Punkten für die FIA-Zone-Meisterschaft trösten. Diese könnten im Verlauf des Jahres noch wertvoll werden. „Viele der Piloten, die diesmal mit dabei waren, haben das Rennen als Test benützt. Sie werden bei den weiteren Läufen daher nicht mit dabei sein. Insofern hat auch der an sich nicht so tolle siebente Platz einen gewissen Wert“ zog Höller letztlich eine doch noch eine positive Bilanz des ersten Saisonrennens.