Marktfest als Publikumsmagnet: Mehr als 2.000 Besucher in Vorderweißenbach

Ein Marktfest im Zeichen der Völkerverständigung: v.l.: Festorganisator Stefan Mülleder, Bgm. Oto Rezac (Frymburk), Bgm. Leopold Gartner (Vorderweißenbach) und Bgm. Jan Bittner (Heuraffel). Foto: beha
Ein Besuchermagnet war das erste Vorderweißenbacher Marktfest nach Corona: Mehr als 2.000 Besucher sorgten am 13. und 14. August für ein volles Ortszentrum.

Im Mittelpunkt der Feierlichkeiten stand dabei das Jubiläum „20 Jahre Markterhebung“, das gemeinsam mit den tschechischen Partnergemeinden Frymburk und Heuraffel bei einem Festakt am Sonntag in den Fokus gerückt wurde. Die Bürgermeister Oto Rezac (Frymburk), Jan Bittner (Heuraffel) und Leopold Gartner (Vorderweißenbach) betonten dabei die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Mit ihren vom früheren Euregio-Geschäftsführer Willi Patri moderierten Ausführungen setzten sie in Zeiten, in denen es in Europa wieder Krieg gibt, ein sichtbares Zeichen in Sachen Völkerverständigung. Diese manifestiert sich u.a. in einer Partnerschaft zwischen den Feuerwehren: Die Wehren aus Südböhmen gratulierten dabei besonders der FF Piberschlag, die vor wenigen Tagen 70 Jahre alt wurde.

Die erfolgreiche Entwicklung von Vorderweißenbach rückte mit Gemeinderat Stefan Mülleder einer der Festverantwortlichen in das Rampenlicht: Highlights wie die gelungene Gemeindefusion mit Schönegg fehlten in den Ausführungen ebenso wenig wie ein Blick auf wirtschaftliche und kulturelle Schwerpunkte. Letztere fanden im Programm des Festes ihren Niederschlag: Die Musikkapelle und die Jungmusiker zeigten ebenso ihr Können wie „Vierstern“ und die jungen Wirtshausmusikanten. Den sonntäglichen Frühschoppen gestaltete die Nachbar-Musikkapelle aus Traberg.

Nicht zu kurz kamen auch ein umfassendes Kinderprogramm und das leibliche Wohl. Um dieses kümmerte sich die Gemeinschaft der Vorderweißenbacher Vereine, die von Gemeindevorstand Bernhard Thumfart koordiniert wurde: Der Musikverein, die Sportunion, die Goldhauben-und Kopftuchgruppe, die örtlichen Feuerwehren und der Seniorenbund sorgten dabei  engagiert dafür, dass die vielen Gäste auch kulinarisch voll auf ihre Rechnung kamen.