Eine Tagung der besonderen Art: 4. Int. Cola-Weiß Kongress in der Kamplmühle bei Schenkenfelden

Cola-Weiß in allen Facetten steht im Mittelpunkt des Cola-Weiß-Kongresses in der Kampelmühle. Foto: CWK
Ein nicht ganz alltäglicher Kongress geht am Samstag, 23. Juli 2022, in der Kamplmühle bei Schenkenfelden über die Bühne: der 4. Int. Cola-Weiß-Kongress (CWK).

„Cola-Weiß ist für uns und Oberösterreich ein immaterielles Kulturgut: das Getränk unserer Eltern mit absolutem Kultfaktor. Das wollen wir gemeinsam feiern“, erklärt Organisator Felix Wiesinger den Anlass der besonderen Veranstaltung. Deren Erfolgskonzept: Wiesinger und sein Team setzen die oberösterreichische Tradition neu und ganzheitlich in Szene. Angefangen mit dem Veranstaltungsort, einer jahrhundertealten Mühle. Der liebevoll restaurierte Gutshof, der früher als Gasthaus, Mühle, Sägewerk und Bauernhof diente, beherbergt nun verschiedene Bars und Stationen - der verwinkelte Hof wird so zur Erkundungsreise für die Kongressbesucher, die so auch ein Stück oberösterreichische Baukultur erleben können.

Das Cola-Weiß wiederum spielt nicht nur auf der Getränkekarte die Hauptrolle. In einem mehrstöckigen Brunnen zirkulierend, ist es auch der räumliche Mittelpunkt des Abends und ein Markenzeichen des Kongresses. Abgerundet wird das kulinarische Angebot mit regionalen Bieren, raffinierten Longdrinks und der ein oder anderen Getränke-Innovation. Besonders beliebt  sind die zur Gänze hausgemachten Burger, mit frischgebackenem Brot und Fleisch aus der Region.

Eröffnet wird der diesjährige Kongress durch die Keynote des Fachvortragenden Markus Obermüller vom Mühlviertler Hoch.Genuss. Er widmet sich dem Thema Cola-Weiß als Kulturgut des Mühlviertels. Verkostet und diskutiert wird den ganzen Abend, sowohl von den Cola-Weiß Botschaftern aus Deutschland, Schweiz, Finnland und Mexiko als auch von den Gästen aus allen neun Bundesländern. Mit einem Augenzwinkern hoffen die Organisatoren, dass auch die UNESCO irgendwann auf dieses oberösterreichische Kulturgut aufmerksam wird. „Ein Versäumnis“ - wie Wiesinger lachend meint. „Aber bis es soweit ist, feiern wir eben gemeinsam zu Ehren des Mischgetränkes“, sagt der Gastronom.