Im Mühlviertel bebte neuerlich die Erde

Neuerlich wurde im Mühlviertel ein Erdbeben registriert. Symbolfoto: stock.adobe.com
Ende Mai wurde im Mühlviertel neuerlich ein Erdbeben registriert. Das Epizentrum der leichten Erdstöße lag diesmal in der Gemeinde St. Gotthard im Mühlkreis im Bezirk Urfahr-Umgebung.

Mit einem Wert von 1,3 auf der Richterskala waren die Erschütterungen zwar eher schwach, im Epizentrum wurde sie aber trotzdem entsprechend wahrgenommen. Der Erdbebendienst bietet um Rückmeldungen zu dem Beben – über die App QuakeWatch Austria, das Wahrnehmungsformular auf der Homepage der ZAMG oder schriftlich an die Adresse Hohe Warte 38, 1190 Wien.

Das Beben - es verursachte durch seine geringe Stärke keine Schäden - reiht sich in eine ganze Reihe von solchen, die im letzten Jahr in der Region Urfahr-West registriert wurden. Als Ursache dafür gilt eine Bruchzone bei der sogenannten Rodl-Störung. Sie verläuft nordöstlich der Donau, im sogenannten Variskischen Gebirge, hinter dem sich eine der ältesten geologischen Massen überhaupt verbirgt.