Hochreiter-Firmengruppe ermöglicht die Aufnahme von Waisenkindern aus der Ukraine

Sorgen mit vereinten Kräften für die Aufnahme von 73 Waisenkindern aus der Ukraine in St. Georgen im Attergau: v.l.: Prim. Priv.-Doz. Dr. Josef Hochreiter, Bürgermeister Ferdinand Aigner und Wolfgang Hochreiter. Foto: Neumayr/Probst
Großzügig und hilfsbereit zeigt sich die Hochreiter-Firmengruppe aus Bad Leonfelden in St. Georgen im Attergau: Sie ermöglicht die kostenlose Aufnahme von 73 Waisenkindern aus der Ukraine.

Die Kinder und ihre sieben Begleiter wurden aus dem Kriegsgebiet bei Tschernobyl gebracht und trafen nach einer fast einwöchigen Fahrt im Attergau ein. Dass sie in St. Georgen zumindest zwischenzeitlich eine Unterkunft finden, verdanken sie neben dem Engagement der Gemeinde, der Pfarre und ehrenamtlicher Helfer vor allem den Brüdern Wolfgang und Prim. Priv.-Doz. Dr. Josef Hochreiter aus Bad Leonfelden: Diese stellen auf Initiative von Bürgermeister Ferdinand Aigner einen kompletten, bislang nicht genützten Hotelkomplex zur Verfügung. Das Gebäude befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft des Reha-Zentrums „Am Kogl“ und gehört so wie dieses der Hochreiter Gesundheitsbetriebe GmbH. Durch die räumliche Nähe übernimmt das Gesundheitshotel dabei aktuell auch die Verpflegung der Flüchtlingskinder.

„Dank der Brüder Hochreiter und ihrer Mitarbeiter ist es möglich, dass wir rasch und effektiv helfen können. Gemeinsam sind wir bemüht, für die Waisenkinder da zu sein und ihnen etwas Abstand von den schrecklichen Ereignissen in ihrer Heimat zu verschaffen“, sagt Bürgermeister Aigner zu der Hilfsaktion.