Nachhaltiger Rückgang oder die Ruhe vor dem Sturm? Corona-Zahlen sinken

Auch im Mühlviertel sinken die Zahlen der Corona-Infizierten aktuell deutlich. Foto: stock.adobe.com
Auch im Mühlviertel dürfte die jüngste Corona-Welle weitgehend ausgestanden sein: die Infektionszahlen sinken deutlich. Allerdings könnte es sich dabei um eine Ruhe vor dem Sturm handeln.

Nachdem die Zahlen im November und Dezember in einigen Orten durch die Decke gingen, hat sich die Lage an der "Infektionsfront" inzwischen beruhigt: In Urfahr gab es mit Stand 26. Dezember 125 nachweisbar Infizierte, die 7-Tage Inzidenz lag bei 106,7. In Rohrbach wurden 115 Infizierte und eine Inzidenz von 132,5 registrtiert, in Freistadt gab es 148 Corona-Kranke und eine Inzidenz von 140,5. Letztere war in Perg mit 156 am Höchsten - dort gab es 138 Infizierte.

Experten rechnen bis zum Jahreswechel noch mit einem weiteren Rückgang der Zahlen, ehe dann die Welle mit der Omikron-Variante des Corona-Virus auch auf Österreich überschwappen soll. Dieses gilt als deutlich ansteckender und könnte dafür sorgen, dass es wieder mehr Infizierte gibt. Als einzige Vorbeugung gilt nach wie vor die Impfung, wobei die Fachleute zu einer raschen Grundimmunisierung in Form von drei Gaben raten. Diese kann man sich jederzeit abholen, in den Impfstraßen und bei vielen Hausärzten stehen die entsprechenden Ressourcen zur Verfügung.