Trockenheit macht Landwirtschaft zu schaffen

Die Trockenheit macht aus dem Frühjahrsanbau eine staubige Angelegenheit. Foto: beha-pictures
Mit den Folgen der viel zu trockenen Witterung hat die heimische Landwirtschaft zu kämpfen.

Bereits seit Wochen hat es in vielen Regionen des Mühlviertels nicht mehr geregnet. Der gerade laufende Frühjahrsanbau wird dadurch zu einer extrem staubigen Angelegenheit - und so für Mensch und Maschine zu einem echten Kraftakt. Von der Trockenheit besonders betroffen ist neben den Äckern auch das Grünland: Dort ist dringend Niederschlag notwendig, um den ersten Schnitt qualitativ und vor allem quantitativ abzusichern.

Gleich an zwei Fronten haben die Landwirte in den Wäldern zu kämpfen: Einerseits ist in den Lagen unter 600 Meter Seehöhe durch die trockene Witterung der Borkenkäfer bereits aktiv - und andererseits steht der Holzmarkt weitgehend still. Durch die Corona-Krise stockt die Abfuhr des Winter-Schadholzes. Sollte diese nicht in den kommenden Wochen über die Bühne gehen, drohen den Bauern durch die Qualitätsverluste empfindliche finanzielle Einbußen.