Polit-Überraschung: Sabine Lindorfer geht für die ÖVP in das Bürgermeisterrennen in Feldkirchen/D.

Sabine Lindorfer tritt für die VP bei den Bürgermeisterwahlen in Feldkirchen an der Donau an. Foto: Eric Krügl
Mit einer Überraschungskandidatin möchte die ÖVP in Feldkirchen an der Donau das Bürgermeisteramt zurückholen: Die Obfrau der Wirtschaftskammer Urfahr-Umgebung und Bezirksobfrau des Wirtschaftsbundes, Mag. Sabine Lindorfer, wurde als Spitzenkandidatin für die Wahlen im Herbst nominiert.

Lindorfer stammt von einem Bio-Bauernhof aus Niederwaldkirchen. Ihre berufliche Laufbahn startete sie an der örtlichen Raiffeisenbank, dazu war sie im Sport- und im Musikverein sowie im Pfarrgemeinderat engagiert. Seit 15 Jahren wohnt sie mit ihrer Familie in Feldkirchen an der Donau. Österreichweiten Bekanntheitsgrad erreichte sie mit der Wahl zur „Miss Austria 1998“, die sie geschickt für den Aufbau ihrer weiteren beruflichen Karriere in den Bereichen Moderation, Coaching und PR nutzte.

In die Feldkirchner Gemeindepolitik möchte sie nicht nur frischen Wind, sondern vor allem neue Ideen und eine neue Art der Zusammenarbeit bringen. „Ich bin es durch meine Arbeit gewohnt, mit unterschiedlichen Persönlichkeiten gute Lösungen zu erarbeiten. Darum werde ich mich auch in in der kommunalpolitischen Arbeit bemühen“, sagt Lindorfer. Und auch wenn sie für die VP antritt, setzt sie auf einen überparteilichen Zugang, der ihr eine gute Gesprächsbasis mit allen Parteien, Vereinen und Organisationen, sowie den Feldkirchnerinnen und Feldkirchnern sichert. Sabine Lindorfer tritt bei den Bürgermeisterwahlen gegen den amtierenden Ortschef David Allerstorfer (SPÖ) und LAbg Günter Pröller an, der für die FPÖ als Spitzenkandidat ins Rennen geht.

Füreder tritt wieder an

Auch in Ottensheim ist die Katze in Sachen VP-Bürgermeisterkandidat inzwischen aus dem Sack: Der amtierende Ortschef Franz Füreder will es noch einmal wissen und stellt sich der Wiederwahl für eine zweite Amtszeit. Dabei bekommt er es mit harter Konkurrenz zu tun – u.a. macht sich die Bürgerliste „Pro O“ Hoffnungen, das bei den letzten Wahlen verlorene Bürgermeisteramt wieder zurück zu holen.