"Tag des Waldes" am 21. März: Holz ist in Sachen Klimaschutz eine absolute Trumpfkarte

Das heimische Holz ist nicht nur ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, sondern auch für den Klimaschutz von immenser Bedeutung. Foto: beha-pictures
Auf die große Bedeutung des Holzes weist die Inititative "proHolz" der Wirtschaftskammer zum "Tag des Waldes" am 21. März hin.

Der "Tag des Waldes" wurde 1971 von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen ins Leben gerufen - er ist also heuer 50 Jahre alt. Hintergrund war und ist, dass der Wald nicht nur Erholungsort, sondern Rohstofflieferant und Devisenbringer ist, eine wichtige Schutzfunktion im Gebirge (Lawinen, Muren) hat, das Klima reguliert und unser Wasser speichert und zu Trinkwasser filtert.

Mit dem „Tag des Waldes“ ist die Bedeutung von Holz untrennbar verbunden. „Holz ist sowohl als nachwachsender als auch als CO2-bindender Rohstoff eine nachhaltige Alternative zu endlichen Rohstoffen. Holz entsteht im Wald und braucht dazu nur Erde, Wasser, Licht und Luft. Im Prozess seiner Entstehung entzieht der Baum CO2 aus der Umgebungsluft. Dieses CO2 bleibt im Holz gebunden, weil der Kohlenstoff daraus im Holz gespeichert wird“, unterstreicht proHolz-OÖ-Obmann Georg Adam Starhemberg. In der derzeitigen Klimalage könne es daher sogar besser sein, ein neues Haus aus Holz zu bauen, als ein bestehendes Haus zu sanieren und weiter zu nutzen, folgert auch der anerkannte Klimaexperte Prof. Hans Joachim Schellnhuber. „Denn durch den Holzbau wird zusätzliches CO2aus der Atmosphäre entzogen und langfristig gebunden.“

Die Linde ist „Baum des Jahres“

Die in Mitteleuropa heimischen Winter- und Sommerlinden spielen seit Jahrtausenden eine zentrale Rolle im menschlichen Zusammenleben. Ob als verbindende Tanz- oder Dorflinde, schützende Hoflinde oder faire Gerichtslinde standen sie im Zentrum fast jeder Dorfgemeinschaft. Viele Ortsnamen leiten sich von der Linde ab. In ihrem Schatten wurden Feste gefeiert, Versammlungen abgehalten und öffentlich Recht gesprochen. So mancher Baum trug sogar einen Tanzboden in seinen Ästen. In Kunst und Literatur ist die Linde in Form zahlreicher Lieder und Gedichte vertreten und das altbekannte Gasthaus „Zur Linde“ lädt noch heute vielerorts zur Geselligkeit ein.