Neues oö. Raumordnungsgesetz soll attraktive Lebensräume der Zukunft sichern

Neues Raumordnungsgesetz für Oberösterreich: Dr. Christian Dörfel, LR Markus Achleitner und LAbg. DI Josef Rathgeb. Foto: OÖVP Klub
Das neue oö. Raumordnungsgesetz, das vor wenigen Tagen im Landtag beschlossen wird, soll attraktive Lebensräume für die weitere Zukunft absichern. Einer der Architekten des Gesetzes ist der Oberneukirchner Bürgermeister LAbg. Josef Rathgeb.

Den Schutz der unverwechselbaren Landschaft Oberösterreichs, den Stopp von Fehlentwicklungen bei Flächenverbrauch und ein schlankes und effizientes Regelwerk zur Gestaltung des Lebensraums der Zukunft - all das bringt das neue Gesetz. Gemeinsam mit der Raumordnungsstrategie UpperREGION2030 bildet es ab 2021 den Rahmen für die räumliche Entwicklung Oberösterreichs.

Landtagsabgeordneter und Ausschussvorsitzender Bgm. DI Josef Rathgeb und der geschäftsführende OÖVP-Klubobmann Dr. Christian Dörfel sind mit dem Ergebnis der intensiven Beratungen zufrieden:  „Es war uns wichtig ein Gesetz zu schaffen, das den Schutz unsere Lebensgrundlagen sichert und zugleich eine geordnete Weiterentwicklung ermöglicht. Mit dem neuen Gesetz legen wir ein klares Hauptaugenmerk auf die Reduktion des Flächenverbrauchs, auf die sinnvolle Nachnutzung von Leerständen und nicht mehr genützten Brachflächen, auf die Stärkung unserer Ortszentren und auf neue Zukunftschancen im ländlichen Raum.“

Künftig wird die Raumordnungspolitik durch das schlanke Raumordnungsgesetz und die Oö. Raumordnungsstrategie geregelt, die seit Mai in Umsetzung ist und wie das neue Gesetz unter breiter Einbindung von Expertinnen und Experten erarbeitet wurde. Aus mehr als 50 eingebrachten Stellungnahmen wurden zahlreiche Vorschläge in die Novelle übernommen.

„Mit dem heutigen Beschluss beenden wir Fehlentwicklungen beim Flächenverbrauch, stärken die Ortszentren, schaffen Anreize für die Nachnutzung landwirtschaftlicher Gebäude und schaffen Raum für eine geordnete Entwicklung unseres Lebensraums im Einklang mit der Natur“, sind Dörfel und Rathgeb überzeugt.